Tarot Karten / Die Welt der Münzen, Pentakel

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Die Welt der Münzen, Pentakel
Jede Münze ist in unserem Alltag ein Agent des Austausches und weist damit, auf die grundlegende Eigenschaft ihrer Welt hin: „Die Wandlungsfähigkeit“! Damit werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass gerade die materielle Welt weder fest noch beständig ist. Im Gegenteil, nichts wandelt sich derart ununterbrochen und schnell wie materielle Formen. Dies ist an uns sofort zu sehen. So mancher Mensch wird noch im hohen Alter durch Gefühle und Gedanken bestimmt, die er in frühester Jugend erfahren hat. Sein Körper hat sich hingegen im bekannten Rhythmus von sieben Jahren mehrmals vollständig erneuert und auch die körperliche Form als Ganzes ist nicht konstant geblieben. Der Körper eines Menschen ist mit siebzig Jahren ganz anders geformt als im Alter von Fünfzehn oder mit Vierzig.
Die scheinbare "Festigkeit der Materie" hat sich im Rahmen der Elementarphysik schrittweise als Illusion herausgestellt. Gab es im Atommodell von Bohr zumindest noch so etwas wie kleinste Partikel in einem immensen leeren Raum. So entwickelte sich mit der Quantentheorie eine Anschauung, in der diese "Teilchen" eher zu Wahrscheinlichkeitswolken mutierten. Die neuesten Modelle
(Superstring-Theorien), die man diskutiert, betrachten unser Raum-Zeit-Kontinuum als Oberfläche sogenannter Superstrings, die eigentlich zehndimensional sind, sechs Dimensionen "eingerollt" haben, und die man sich - wenn überhaupt- als schwingende Saiten vorstellen kann. Die verschiedenen "Töne" dieser schwingenden Saiten bringen dann sekundär die uns bekannten Phänomene - einschließlich der Gravitationskräfte - hervor. Dabei werden diese Strukturen um den Faktor 1020 kleiner angenommen als der nukleare Maßstab (der Durchmesser eines Protons). Damit nimmt man eigentlich endgültig Abschied von der Realität. (Res heißt schließlich "Sache, Ding", und was immer ein Superstring sein mag, ein Ding ist er nicht.)
Wir können also sagen: die Münzen stehen für Wandlung und die Illusion der Festigkeit. Die Idee der Münzen weist aber noch auf einen anderen sehr wichtigen Aspekt dieses Satzes hin: Geld ist oft das Ergebnis einer Tätigkeit. Das heißt, im Satz der Münzen sehen wir verschiedene Ergebniswelten dargestellt, den Lohn für den jeweils eingesetzten Geist.
Wozu brauchen wir dingliche Ergebniswelten? Um begreifen zu können, was wir erschaffen. Man könnte sagen, die materielle Welt fungiert als Vorstellungsverstärker. Wie wir damit umgehen, ist unsere Sache.
Der häufigste Irrtum im Umgang mit Dingen besteht natürlich darin, sie an sich wichtig zu nehmen, indem erwünschte Gefühle auf sie projiziert werden. (Auto = Freiheit, Haus = Sicherheit usw.) Das Ergebnis ist die Herrschaft von Dingen im Leben eines Menschen.
Der entgegengesetzte Irrtum ist das Ablehnen und Bekämpfen des Materiellen, das als Projektion für alles Schlechte herhalten muss. Wenn das Geld für Gier, Betrug und Gewalt verantwortlich gemacht wird oder Mystiker über die Unwürdigkeit der Welt jammern, wird letztendlich die eigene Unfähigkeit im Umgang mit der Welt, wie sie ist, der Welt zugeschoben. Sie verhält sich dann auch entsprechend.
Die in manchen östlichen Lehren vertretene Abkehr von der Welt sollten wir sehr differenziert betrachten. Wer sich an Dinge hängt, der wird tatsächlich Leid ernten, da nichts Irdisches von Dauer ist. (Die Weisheit der X - Schicksalsrad und der XIII - Tod). Der totale Rückzug von der Welt als Jammertal ist aber nicht Teil des westlichen Weges. Hier wird Malkuth das Reich als "dichteste" Emanation Gottes geehrt, da dieses Reich den Schöpfer widerspiegelt. Das Ziel ist hier eher Freiheit in der Welt als Freiheit von der Welt. Dem Narren wird die Freude an den Dingen zum Widerhall des Jubels der göttlichen Schöpfung.
Gleichzeitig bildet die materielle Welt eine Art von Prüfstein für unseren Geist. Wir können ihr letztendlich nicht davonlaufen, sie konfrontiert uns immer wieder mit den Ergebnissen unseres Lebens, Dies anzunehmen beschleunigt die persönliche Entwicklung beträchtlich.
Vielleicht sollten wir sie einfach genau ansehen, unsere Welt, und uns für sie verantwortlich erklären.
Im Bild der Scheibe begegnet uns sowohl der magische Kreis als auch der Schild. Letzterer ist eine Schilderung meiner Abstammung und damit eine Auflistung der besonderen Fähigkeiten oder Talente. Er zeigt meinen individuellen Reichtum als Produkt der Genealogie, aus der ich komme.
Der magische Kreis wiederum beschreibt eine bestimmte Welt, die ich bewusst erschaffe. Die Namensauflistungen entlang des Randes dieses Kreises bezeichnen die geistigen Wesenheiten, die diese Welt bevölkern. Damit verbunden ist die Vorstellung, im Zentrum zu stehen und Macht zu haben über diesen Kreis und über das, was in ihm geschieht. Etwas allgemeiner genommen, steht der Kreis somit auch für mein Weltbild und meine Weltsicht.
Im Pentakel schließlich, werden wir daran erinnert. Dass der goldene Schnitt ein manifester Ausdruck, der höheren Harmonien ist (eine harmonische Ergebniswelt ist das Resultat eines harmonischen Geistes), und dass die Vereinigung scheinbar gegensätzlicher Teile zum Ganzen den größten Reichtum schafft.
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